Die RIWO AG wurde 2006 gegründet und startete als Eventunternehmen mit dem Ziel, Menschen durch Erlebnisse zu verbinden. Sie organisierte über 200 Veranstaltungen, darunter viele große Single-Events in der Schweiz. Ergänzend entwickelte das Unternehmen einen mobilen Eventanhänger mit integriertem Festzelt für flexible Einsätze.
Neben Events baute die RIWO AG einen eigenen Sicherheitsdienst auf, spezialisiert auf Veranstaltungssicherheit, Gebäudesicherung und Personenschutz, der auch unabhängig von Events zum Einsatz kam.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Bereich Single-Angebote: Mit der Plattform single-reisen.ch etablierte sich RIWO AG als Marktführer für Singlereisen in der Schweiz. Die Plattform wurde später verkauft, während single-beratung.ch weiterhin aktiv Menschen in Beziehungsfragen unterstützt.
Im Bereich Sicherheit bringt das Unternehmen umfassende Praxiserfahrung ein, die sich in Projekten rund um Personenschutz, Gebäudesicherheit und präventive Strategien widerspiegelt.
2017 entwickelte die RIWO AG den "ersten" Paket-Briefkasten als Antwort auf das steigende Paketaufkommen im Onlinehandel. Die Innovation wurde erfolgreich vermarktet, bevor die Produktion 2024 eingestellt wurde.
Auch im Bereich Katastrophenschutz ist die RIWO AG aktiv: Erste Entwicklungen wie eine Rettungskapsel bei Überschwemmungen führten zu heutigen Konzepten wie Schutzräumen aus Schiffscontainern und Rettungsdrohnen für den Einsatz in Krisengebieten.
Im Jahr 2024 startete die RIWO AG die Plattform blackout-tipps.com, um Menschen auf mögliche Stromausfälle vorzubereiten. Die hohe Nachfrage nach praktischer Krisenvorsorge bestätigte die Relevanz dieses Engagements.
Die RIWO AG versteht sich als nicht gewinnorientiertes Unternehmen mit dem Leitgedanken: Sinn statt Wachstum. Im Fokus stehen einfache, nachhaltige und wirkungsvolle Lösungen, die Orientierung und Mut in einer zunehmend komplexen Welt bieten.
Wolfgang Schlumpf / Erfinder
Das Konzept einer Rettungskapsel in Form eines Eis, das wir derzeit mit Partnern aus verschiedenen Bereichen entwickeln, ist eine Antwort auf die immer häufiger werdenden und immer heftigeren Unwetterereignisse, die u.a. auf den Klimawandel zurückzuführen sind. Die Vorstellung eines "Ei"-artigen Schutzsystems mag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen, doch steckt hinter dieser Form eine durchdachte, technologische Lösung, die sowohl Stabilität als auch Anpassungsfähigkeit bietet.
Warum ein Ei?
Das Ei ist in der Natur eines der stabilsten Gebilde überhaupt. Es hat eine hervorragende Struktur, die es vor äußeren Einflüssen schützt. Die
Schale, obwohl dünn, schützt den Inhalt vor Stößen und Zerbrechen, was besonders auf den ersten Blick faszinierend erscheint. In unserem Fall wird diese Form als Grundlage für die
Rettungskapsel genutzt, da sie eine ideale Kombination aus Robustheit und Flexibilität bietet.
Wenn ein Huhn ein Ei fallen lässt, passiert in der Regel kaum etwas. Das Ei rollt sanft auf den Boden, ohne zu zerbrechen. Diese Fähigkeit, Stöße zu absorbieren und sich an die Gegebenheiten anzupassen, wird auf die Rettungskapsel übertragen, um sie in extremen Wettersituationen widerstandsfähig zu machen. Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Eis ist seine Fähigkeit, bei widrigen Bedingungen wie Wasser und Regen zu "schwimmen". Diese Eigenschaft wird genutzt, um die Kapsel in Küstengebieten und in der Nähe größerer Gewässer zum Stranden zu bringen und so den Überlebenden eine sichere Zuflucht zu bieten.
Der Prototyp:
Der derzeitige Prototyp wurde speziell so entworfen, dass er sowohl im Garten als auch in größeren Maßstäben aufgebaut werden kann. Dies macht es
möglich, die Kapsel in verschiedenen Regionen schnell und flexibel einzusetzen, besonders in Gebieten, die von Überschwemmungen oder extremen Wetterbedingungen betroffen sind. Ein
solcher Aufbau ist besonders in Küstenregionen oder in der Nähe großer Flüsse von Bedeutung, da hier die Gefahr von Überschwemmungen besonders hoch ist.
Obwohl das Design auf den ersten Blick wie eine Rakete aus einem Zeichentrickfilm wirken mag, ist es das Ergebnis umfangreicher Forschung und Tests. Die äußeren Trägerstrukturen, die an den unteren Teilen der Kapsel angebracht sind, sind keine Flügel, sondern spezialisierte Stützen. Diese Stützen sind so konstruiert, dass sie sich im Falle einer Überschwemmung oder bei starkem Aufprall von der Kapsel lösen können, sodass die Rettungseinheit weiterhin stabil bleibt und der schwimmende Effekt maximiert wird.
Zukunftsperspektive:
Mit der Unterstützung von Partnern aus verschiedenen Bereichen, die die Notwendigkeit einer solchen Entwicklung erkannt haben, arbeiten wir intensiv
daran, die Technologie weiter zu optimieren und für den praktischen Einsatz vorzubereiten. Unser Ziel ist es, eine Lösung zu schaffen, die nicht nur den Überlebenswillen stärkt,
sondern auch die Sicherheit der Menschen in extremen Wetterlagen gewährleistet.
Insgesamt ist das "Rettungs-Ei" ein Symbol für die Innovationskraft, die es benötigt, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Es kombiniert eine stabile, bewährte Form mit moderner Technologie, um in Notsituationen eine wirksame Schutzmaßnahme zu bieten.